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Informationen für Eltern
Was Sie über Lerntherapie bei MAX!MAL wissen sollten!

Wenn Lernen zur Belastung wird – wir begleiten Ihr Kind Schritt für Schritt.

Viele Eltern erleben, dass ihr Kind intelligent ist, sich aber beim Lesen, Schreiben oder Rechnen schwertut.

Hausaufgaben werden zur Belastung, das Selbstvertrauen leidet – und Unsicherheit entsteht.

Unser Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit anhaltenden Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben oder Rechnen – unabhängig davon, ob zusätzlich ADHS vorliegt.

Was Ihnen MAX!MAL Lerntherapie bietet:

  • Fundierte Diagnostik auf wissenschaftlicher Basis
  • Klare Förderziele statt „wir probieren mal“

  • strukturierte, transparenter Förderablauf

  • egelmäßigen Rückmeldungen zum Lernfortschritt

  • Enge Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern

  • Wertschätzender, motivierender Umgang mit Ihrem Kind

So läuft die Lerntherapie ab:


Erstgespräch

Klärung Ihrer Fragen, Einschätzung der Situation, nächste sinnvolle Schritte


Diagnostik

Passend zum Alter, zur Fragestellung und zum Lernstand Ihres Kindes


Individueller Förderplan

Klar strukturiert, nachvoll-ziehbar und auf Ihr Kind abgestimmt – als Grundlage für die weitere Förderung.

Förderung

Fortschritte werden sichtbar gemacht und mit Ihnen besprochen

Die Lerntherapie ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Diagnostik, Förderung und Rückmeldung eng miteinander verbunden sind.

Gemeinsam unterstützen – im Tempo des Kindes

Lerntherapie wirkt am besten, wenn Kinder sich auch außerhalb der Fördereinheiten sicher und verstanden fühlen.
Eltern können dabei eine wertvolle Unterstützung sein – ohne selbst zur „Lehrkraft“ werden zu müssen.
 
Je nach Alter und Situation des Kindes geben wir Anregungen, wie Eltern im Alltag unterstützen können: durch interessiertes Nachfragen, kurze Übungsimpulse, eine ruhige Lernstruktur oder kleine Wiederholungen zwischendurch – auch in therapiefreien Wochen oder in den Ferien.
 
Wie intensiv diese Begleitung aussieht, entscheiden Eltern gemeinsam mit uns.
Ziel ist nicht eine zusätzliche Belastung, sondern das Schaffen einer Lernumgebung, in der sich Kinder ernst genommen, ermutigt und unterstützt fühlen.
Viele Kinder freuen sich, wenn Lernen nicht nur „in der Therapie“ stattfindet, sondern sie auch zuhause zeigen können, dass sie besser werden.
Gut zu wissen:

 

Lernschwierigkeiten wachsen sich nicht „einfach aus“.Je früher Kinder gezielt unterstützt werden, desto leichter fällt der Weg durch die Schulzeit – fachlich und emotional.

Was Eltern häufig fragen

Viele Eltern fragen sich nicht nur wie Lerntherapie abläuft, sondern auch, was sie für ihr Kind emotional bewirken kann.

Viele Kinder, die zu mir kommen, haben über Jahre erlebt, dass Lernen mit Frust, Unsicherheit oder dem Gefühl verbunden ist, „nicht gut genug zu sein“.
 
Ein zentraler Teil der Lerntherapie ist deshalb, Erfolge wieder sichtbar zu machen.
Wenn Kinder merken: Ich kann doch etwas, verändert sich ihr Blick auf sich selbst – und auf das Lernen.
 
Lernprobleme sagen nichts über die Intelligenz eines Kindes aus. Sie zeigen lediglich, dass ein anderer Zugang zum Lernen gebraucht wird.

1. Wie läuft eine Lerntherapie bei MAX!MAL ab?

 

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch mit den Eltern und dem Kind zur aktuellen Situation. Dann folgt eine fundierte Diagnostik in den Bereichen Lesen, Rechtschreibung oder Rechnen.
Auf dieser Basis erstelle ich einen individuellen Förderplan. Die Förderung erfolgt regelmäßig in ruhiger, strukturierter Einzelarbeit oder in kleinen Gruppen von 2 Schülern, in Ausnahmefällen und in Absprache mit maximal 3 Schülern in Deutsch.

2. Wie sieht eine typische Förderstunde aus?

Eine Fördereinheit dauert in der Regel 50 Minuten.
Sie besteht aus klar strukturierten Arbeitsphasen, gezielten Übungen, Wiederholungen und motivierenden Elementen.
Ziel ist nicht „mehr üben“, sondern gezielt verstehen, sicher werden und Selbstvertrauen aufbauen.

3. Wie oft kommt mein Kind zur Lerntherapie?

In der Regel ein- bis zweimal pro Woche.
Welche Frequenz sinnvoll ist, hängt vom Förderbedarf, vom Alter des Kindes und von der aktuellen Belastung im Schulalltag ab.
Gemeinsam mit den Eltern entscheiden wir, welches Tempo für das Kind gut passt. Eine Überforderung soll ausdrücklich vermieden werden.

4. Wie lange dauert eine Förderung?

 

Lerntherapie ist keine kurzfristige Maßnahme.
In der Regel erstreckt sich eine Förderung über etwa zwei Jahre.
Je nach Ausgangslage, Alter des Kindes und individueller Entwicklung kann sie kürzer sein – etwa ein bis anderthalb Jahre – oder in einzelnen Fällen auch länger dauern.
Wichtig ist dabei nicht die Dauer an sich, sondern eine kontinuierliche, passende Begleitung.
Fortschritte werden regelmäßig überprüft und transparent mit den Eltern besprochen.

5. Geht man eine feste Verpflichtung ein?

 

Lerntherapie basiert auf Vertrauen und Zusammenarbeit – nicht auf Zwang.

Die Rahmenbedingungen werden transparent besprochen, und die Förderung kann angepasst oder auch beendet werden, wenn sich die Situation verändert.
Mir ist wichtig, dass Eltern und Kinder sich gut aufgehoben fühlen und den Weg bewusst mitgehen.
Gerade zu Beginn schauen wir gemeinsam, ob die Förderung für Ihr Kind passend ist.
Die ersten Wochen dienen auch dazu, Vertrauen aufzubauen und den richtigen Weg zu finden.

 

5. Was ist der Unterschied zwischen Lerntherapie und Nachhilfe?

Nachhilfe unterstützt in der Regel dabei, aktuellen Schulstoff zu üben oder Lücken kurzfristig zu schließen. Lerntherapie setzt tiefer an: Sie arbeitet an den Grundlagen des Lernens und an den Ursachen anhaltender Lernschwierigkeiten.
Neben fachlichen Kompetenzen werden dabei auch Faktoren wie Motivation, Selbstvertrauen, Lernorganisation und der Umgang mit Misserfolgen berücksichtigt.
Ziel ist es, Kinder langfristig zu stärken und ihnen wieder Sicherheit im Lernen zu geben, damit sie langfristig selbstständig lernen können.

 

In manchen Fällen kann Nachhilfe sinnvoll sein – bei ausgeprägten Lernproblemen reicht sie jedoch oft nicht aus.

6. Warum ist Lerntherapie mehr als Üben?

Viele Kinder mit LRS oder Dyskalkulie sind intelligent, neugierig und lernfähig – und erleben trotzdem täglich Misserfolge. Sie strengen sich an, üben viel und hören dennoch immer wieder: „Du musst mehr üben.“
Genau hier greift klassische Nachhilfe oft zu kurz. Denn bei Lernstörungen geht es nicht darum, mehr vom Gleichen zu üben, sondern anders zu lernen.
Lerntherapie setzt dort an, wo Lernprozesse tatsächlich entstehen:
bei Wahrnehmung, Verarbeitung, Struktur, Motivation und Selbstvertrauen.

7. Welche Kosten entstehen?

Die Kosten richten sich nach Umfang und Art der Förderung. Lerntherapie ist in der Regel eine private Leistung.
Ich bespreche alle anfallenden Kosten mit Ihnen transparent im persönlichen Gespräch, bevor eine Förderung beginnt.

 

 

8. Werden die Kosten von Schule oder Jugendamt übernommen?

 

Eine Kostenübernahme durch öffentliche Stellen ist nur in Ausnahmefällen möglich und an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
Ich berate Eltern hierzu ehrlich und realistisch, können jedoch keine Zusagen zur Kostenübernahme machen.

9. Wie werden Eltern einbezogen?

 

Ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern ist fester Bestandteil der Lerntherapie.
Sie erhalten Rückmeldungen zum Lernstand, zu Fortschritten und zu sinnvollen Unterstützungs­möglichkeiten für zuhause. Ziel ist es, Eltern zu informieren und zu unterstützen – nicht, zusätzlichen Leistungsdruck aufzubauen. Aber natürlich 

10. Ist das Angebot auch für Kinder mit ADHS geeignet?

 

Ja.
Viele Kinder mit ADHS profitieren besonders von einer klar strukturierten, individuellen Lernbegleitung.
In der Lerntherapie arbeite ich gezielt an Lernstrategien, Struktur, Konzentration und Motivation – angepasst an die jeweilige Belastbarkeit des Kindes.
Ich führe keine eigenständige ADHS-Therapie durch. Die Förderung versteht sich als lerntherapeutische Unterstützung, die häufig eine sinnvolle Ergänzung zur schulischen Förderung oder zu anderen therapeutischen Maßnahmen darstellt.
Viele Eltern erleben, dass ihr Kind durch klare Strukturen und feste Abläufe wieder mehr Sicherheit im Lernen gewinnt.

 

 

11. Ab welchem Alter ist Lerntherapie sinnvoll?

 

Lerntherapie ist bereits im Grundschulalter sinnvoll – je früher Schwierigkeiten erkannt und gezielt begleitet werden, desto besser.
Lernschwierigkeiten wie LRS oder Dyskalkulie „wachsen sich nicht aus“, sondern können sich im Verlauf verstärken, wenn keine passende Unterstützung erfolgt.
Gleichzeitig ist Lerntherapie auch für ältere Kinder und Jugendliche sinnvoll, wenn Lernprobleme über längere Zeit bestehen oder sich im Schulalltag zunehmend belastend auswirken.
Ziel ist immer, Kinder möglichst früh zu entlasten und ihnen wieder positive Lernerfahrungen zu ermöglichen.
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